barbaram
1944



1959-64


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ab 1987



1990



1991



1993/94

1994


1995




1998

1999





ab 2000



2001

2004



2006


8. August: Geburt in Schaffhausen.

Primar- und Sekundarschule in Buchthalen und Schaffhausen.

Kantonsschule Schaffhausen, Humanistische Abteilung
Maturität im Herbst 1964, danach Rekrutenschule in Payerne.

Beginn des Architekturstudiums an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Studienunterbruch im dritten Semester. Praktikum in Baugeschäft Josef Schneider in Schaffhausen.

Einjährige Ausbildung zum Primarlehrer am Oberseminar in Schaffhausen.

Geburt der Tochter Katja.

Dorfschullehrer in Filzbach GL, daneben intensive Maltätigkeiten.

31. Dezember: einsamer Silvesterentscheid freischaffender Maler zu werden.

Abreise nach Almuñecar/Spanien, erster Malaufenthalt im Ausland.

Rückkehr in die Schweiz, Freundeskreis an der Hegibachstrasse 104 in Zürich.

Skizzen, Stillleben, erste Wurmbildskizzen, Vorstudien zu Wurmbildern entstehen.

Atelierwohnung beim Bahnhöfli Hemishofen SH; Lehrervertetung.

Im Herbst: Einzug in die leerstehende Jugendstilvilla Blaurock in Stein am Rhein zusammen mit Ulrich Meister.

Erste Ausstellung in der Ateliergalerie Ramsen mit Bildhauer Friedrich Brütsch

Erster Berlinaufenthalt, Atelier am Moritzplatz: sehr anregende Malperiode in einer politisch und gesellschaftlich zerrissenen Grossstadt; Ausbau der Wurmbilder, Popartkunst, Flächen und Versatzstücke.

Im Juni: Rückkehr in die Villa Blaurock in Stein am Rhein; Schiffsanlegepfosten als Urbild der Pfostenbilder entdeckt.

Erste Einzelausstellung im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen, vermittelt durch den späteren Museumsdirektor Dr. Max Freivogel Ermutigend-positive Kritik zur Ausstellung, u.a. von Fritz Billeter im Tagesanzeiger.

Erste Begegnung mit Paul Nizon.

Auszug aus der Villa Blaurock, Abreise nach Spanien, Aufenthalt in Barcelona.

Abreise nach Paris. Viele Skizzen entstehen in der Pariser Pension an der Rue Tournefort. Begegnung mit Kinderbuchmaler Paul Nussbaumer.

Auf der Weiterreise nach London  Verlust der beiden Zeichnungsmappen. Teilweise Rekonstruktion des Verlorenen in einer Pension in London (12 Stunden-Maltage). Rückkehr nach Siblingen SH zu Hanna und Ueli Luginbühl.

Frühjahr: Übernahme des ehemaligen Ateliers von Kunstmaler Richard Amsler im Riet in Schaffhausen; Pfostenserie entsteht.

Zweiter Berlinaufenthalt bis März 1973. Wohnen bei Peter Decker an der Muskauerstrasse. Im Atelier an der Charlottenstrasse entstehen in einem Monat über 20 Bilder.

Rückkehr nach Siblingen SH. Beteiligung am Wirtekollektiv, welches das Restaurant Krone in Bargen SH übernimmt. Malen im Atelier Riet in Schaffhausen. Eine Serie von weiblichen Akten und erste Landschaften aus dem Randental entstehen.

Herbst: Abreise nach Berlin, Atelier an der Admiralstrasse 7 von Bildhauer Peter Herbrich übernommen. Architektonisch-dunkle, aggressive Marmor-Klötze mit zerquetschten Früchten entstehen, teilweise mit Meer als Hintergrund.

Übernahme der abbruchbereiten Räume in der ehemaligen Gerberei Wüscher, dem väterlichen Elternhaus an der Quaistrasse in Schaffhausen, als Atelierwohnung.

Bezug des Ateliers in Zürich Enge.

1. August: Übernahme des Ateliers Belair an der Randenstrasse 67 in Schaffhausen. In diesem grosszügigen Atelier hatte einst der Maler Hans Sturzenegger gewirkt.

Zweite Ausstellung im Museum zu Allerheiligen, mit Bildhauer Peter Herbrich.

Oktober: Abreise nach Brasilien. Aufenthalt bei Bea und Eduard Joos in Rio de Janeiro; mit ihnen Reise durch Brasilien, Argentinien, Chile, bis nach Feuerland.

Reise nach Salvador/Bahía, danach Rückkehr in die Schweiz ins Belair. Der Lateinamerikaaufenthalt führt nachträglich zu einer gewissen Verwirrung, Ratlosigkeit und zu Produktionsstillstand.

Im Herbst: Abreise nach Berlin. Aufenthalt bis Juni 1979, dann Rückkehr ins Belair.

Eine Gruppe Physiotherapeutinnen besucht den Künstler im Atelier Belair.

Bernhard Wüscher lernt dabei Simone Ineichen kennen.

Im Herbst: Bezug des Capolinea-Stadtateliers in Mailand, das periodisch bis  1981 Malaufenthaltsort ist.

Atelier Berlin-Crellestrasse. Enge Zusammenarbeit mit dem Maler Hans Ulrich Brunner und dem Bildhauer Peter Herbrich. Sommeraufenthalt im Belair.

Letzter Winteraufenthalt in Berlin-Crellestrasse. Intensiver Brief- und Telefonverkehr mit Simone. Auf die Mitteilung, sie sei ernsthaft krank, unvermittelte Rückkehr nach Schaffhausen. Abschluss der Epoche der unsteten Reiserei. Erproben des Zusammenlebens im Belair. Sesshaftigkeit.

Heirat mit Simone Ineichen.

Geburt von Kathrin. Bernhard Wüscher hat nun je einen Halbtagesjob als Maler und Familienvater. Malthemen ändern abrupt: Landschaft, Natur, Simone und Kathrin und Portraits stehen nun im Mittelpunkt.

Fruchtbares Wirken im Atelier Belair in Schaffhausen. Im Sommer auf Einladung von NZZ-Korrespondent Ulrich Meister längerer Malaufenthalt in Fuveau bei Aix en Provence/Südfrankreich. Vorbild Cézanne. Die inspirierenden Fuveau-Aufenthalte werden in der Folge mehrmals wiederholt. Erneut Stil- und Motivwechsel: Landschaften in satten Farben, zum Teil entstehen die gedachten (gelben) Landschaften später im Schaffhauser Atelier. Die Bilder aus Fuveau werden später Vorlage zu mehreren grossformatigen Jahres-Kalendern.

Örtliche Trennung von Atelier und Wohnung/Familie drängt sich auf. Bezug des stillen Ateliers Krummgasse 23 in der Schaffhauser Altstadt. Inseldasein in der eigenen Stadt, wenige Kontakte. Diszipliniertes tägliches An-die-Arbeit Gehen. Nachwirken und malerisches Verarbeiten der Eindrücke von Fuveau.

Malerisch wichtiger Toskana-Aufenthalt.

Januar/Februar: Ausstellung in den Morin Miller Galleries in New York.

Deutsch-englische Publikation von "Bernhard Wüscher: Landschaften" in der Edition Belair: 14 farbige Abbildungen, Text: Eduard Joos, übersetzt von Vivian Uebersax-Ridley. Ausstellungen: Neuchâtel Arts und Sweet Waters Gallery, London.

Serie der "48 Köpfe" entsteht, gesamthaft im März 2002 in der Galerie Repfergasse 26 in Schaffhausen ausgestellt.

Kurzaufenthalt in Berlin. In der Wohnung von Peter Decker am Weichselplatz entstehen innert kürzester Zeit 45 Frauenbilder. Erschöpfte Rückkehr nach Schaffhausen.

Publikation von "Bernhard Wüscher: Bilder 1975 - 1989 / Berlin - Mailand –Fuveau" in der Edition Belair. 27 Bilder. Vorwort und Nachwort: Paul Nizon, Text: Ulrich Meister.

Ausstellung in der Galerie Fritz Tanner, Bern.

Ausstellung in der Galerie Spiess Zürich.

Malaufenthalt auf Turks and Caicos in der Karibik.

Ausstellung Galerie UKDZ, Prag. Begegnung mit dem tschechoslowakischen Staatspräsidenten Vaclav Havel.

Ausstellung in der Galerie Handelsgericht, Obergericht Zürich.

Im Atelier Krummgasse entstehen visionäre Landschaften, die sich auf dem Randen, in der Sehnsucht und im aufmerksam beobachteten Zeitgeschehen verorten lassen. Die immer noch kräftigen Naturfarben wechseln zeitweise auf gedämpfte Herbsttöne und transportieren melancholische, turnerähnliche Stimmungen.

Ausstellung in der Kulturgaststätte Sommerlust, Schaffhausen

Der 60. Geburtstag am 8. August ist für Wendel Oberli Anlass für die Edition von 60 Exemplaren der "Bernhard Wüscher - 60 Jahre Werkmappe". 60 Bilderund 60 Texte von Paul Nizon, Daisy Sigerist, Eduard Joos, Ulrich Meister und zahlreichen Freunden und Angehörigen.

Malerfreund Hans-Ulrich Brunner in Berlin stirbt.                                                                                        Gleichzeitig Erkrankung von Simone. Es folgt eine Schaffenskrise, welche aber durch eine Serie von Bergbildern überwunden wird.